Schritt 3 in unserem Treppenkonfigurator – Konstruktion, Ausführung, Begehung: Für eine Stiege braucht es gute Planungsarbeit damit am Ende eine sichere und langjährige Verwendung garantiert ist.
Konstruktion, Ausführung, Begehung: Für eine Stiege braucht es gute Planungsarbeit damit am Ende eine sichere und langjährige Verwendung garantiert ist.
Bei der Planung einer Innentreppe sind verschiedene wichtige Kennzahlen und Maße zu berücksichtigen, um eine sichere und komfortable Treppe zu gestalten. Hier sind die grundlegenden Kennzahlen und ihre Bedeutung für die Treppenplanung:
1. Lauflänge: Die Lauflänge einer Treppe ist die horizontale Distanz, die die Treppe überbrückt. Sie wird von der Vorderkante der ersten Stufe bis zur Vorderkante der letzten Stufe gemessen. Die Lauflänge beeinflusst die Raumausnutzung und den Gesamteindruck der Treppe.
2. Treppenbreite: Die Treppenbreite bezieht sich auf den seitlichen Abstand zwischen den beiden Wangen oder den seitlichen Trägern der Treppe. Die Breite der Trittfläche auf der Lauflinie beeinflusst den Komfort und die Begehbarkeit der Treppe. Eine angemessene Breite ermöglicht ein einfaches und sicheres Treppensteigen.
3. Geschoßhöhe: Die Geschoßhöhe ist der vertikale Abstand zwischen den Etagen oder Stockwerken, die durch die Treppe verbunden werden. Die Geschoßhöhe beeinflusst die Anzahl der benötigten Stufen und somit die Stufenhöhe.
4. Stufenhöhe: Die Stufenhöhe ist der vertikale Abstand zwischen den Oberkanten zweier aufeinanderfolgender Stufen. Eine optimale Stufenhöhe liegt im Bereich von 170 bis 180 mm, um ein bequemes und sicheres Treppensteigen zu gewährleisten.
5. Trittfläche: Die Trittfläche ist die horizontale Fläche jeder Stufe, auf der man beim Treppensteigen steht. Die Breite der Trittfläche auf der Lauflinie sollte zwischen 260 und 300 mm liegen, um ausreichend Platz für sicheres Auftreten zu bieten.
6. Stufengröße: Die Stufengröße ergibt sich aus der Kombination von Stufenhöhe und Trittflächenbreite. Eine optimale Stufengröße von etwa 630 mm sorgt für einen komfortablen und gleichmäßigen Aufstieg.
7. Stiegenankerung: Die Stiegenankerung bezieht sich auf die Befestigung der Treppe an den Wänden oder der Tragstruktur des Gebäudes. Eine feste Verankerung ist entscheidend, um die Stabilität und Sicherheit der Treppe zu gewährleisten und ein Wackeln oder Verrutschen zu verhindern.
Die Berücksichtigung dieser Kennzahlen und Maße ist unerlässlich, um eine Treppe zu entwerfen, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch funktional, sicher und komfortabel. Ein professioneller Treppenbauer oder Architekt kann Ihnen dabei helfen, die optimalen Werte für Ihre spezifische Raumgestaltung und Bedürfnisse zu ermitteln.
Für eine sichere und komfortable Treppe sind vor allem drei Basiswerte entscheidend, die Sie auch in unserem Konfigurator eingeben:
Diese Maße bilden das Gerüst für die Berechnung der optimalen Stufenanzahl und Steigung.
Um ein natürliches und sicheres Gehgefühl zu garantieren, empfehlen Experten bestimmte Standardmaße:
In unserem Konfigurator wird das Steigungsverhältnis automatisch geprüft, um eine ergonomische Stufengröße von etwa 63 cm (Schrittmaßregel) zu erreichen.
Die Anzahl der Stufen ergibt sich aus der Division der Geschosshöhe durch die gewünschte Steigungshöhe.
Beispiel: Bei einer Geschosshöhe von 270 cm und einer idealen Stufenhöhe von 18 cm benötigen Sie genau 15 Steigungen.
Unser Konfigurator übernimmt diese komplexe Rechenarbeit für Sie, damit das Verhältnis von Lauflänge zu Geschosshöhe immer ein sicheres Begehen ermöglicht.
Die Ankerung ist das Sicherheits-Rückgrat Ihrer Treppe. Sie bezeichnet die feste Befestigung der Treppe an den Wänden oder der Tragstruktur des Hauses. Eine fachgerechte Verankerung:
Achten Sie bei der Planung im Konfigurator darauf, dass die angrenzenden Wände für eine solche Lastaufnahme geeignet sind.